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Mit dieser Kategorie möchten wir Ihnen systematische Einblicke in die verschiedenen Traditionen der Kirchenmusik geben. Dabei stützen wir uns im Groben auf drei große Säulen: Für den römisch-katholischen, lateinischen Ritus betrachten wir verschiedene Gesänge der Gregorianik, für den byzantinischen Ritus differenzieren wir zwischen dem griechischen, konstantinopolitanischen Stil und dem russischen, slawischen Stil.
Die weiteren Stilrichtungen werden je nach Möglichkeit selbstverständlich auch zur Geltung kommen - einen wichtigen Bereich wird hier noch die orientalische Musik einnehmen.
Für diese Serie arbeiten wir vor allem mit sog. "Videofenstern" aus youtube.com und gloria.tv. Wenn Sie uns in diesem Bereich auf gezielte Links hinweisen könnten, wären wir Ihnen dafür sehr dankbar. Schreiben Sie uns einfach eine Nachricht unter: info[@]k-o-f.de
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Das immerwährende Jesusgebet/Herzensgebet
( 2 ýëåìåíòû )
Das immerwährende Jesusgebet,
Das Herzensgebet, Das hesychastische Gebet
Eines der spannendsten
Felder der ostkirchlichen Spiritualität betreten wir zweifelsfrei, wenn
wir über das immerwährende Jesusgebet sprechen. Es handelt sich dabei
um eines der kürzesten Gebete, ja vielleicht sogar um DAS kürzeste
Gebet der Christenheit, denn es besteht schlichtweg nur aus dem Satz
"Herr Jesus Christus, Sohn Gottes, erbarme dich unser. Kürzere
Fassungen sind noch zum Beispiel "Herr Jesus Christus, erbarme dich
meiner", oder schlichtweg "Herr, erbarme dich/Kyrie eleison"
Was zunächst völlig unscheinbar aussieht, löst wahrscheinlich in
Kreisen, wo davon nie die Rede war, höchstes Staunen aus, denn über
diesen einen, kleinen, unscheinbaren Satz sind ganze Regale an
Literatur vorhanden - überall dreht es sich nur um diesen Satz "Herr
Jesus Christus, Sohn Gottes, erbarme dich unser".
Daraus lässt sich sehr schnell schließen, dass es offenbar um mehr
geht, als nur um 2, 6 oder 8 Wörter. Das Geheimnis des Herzensgebetes
ergründet sich in der immerwährenden Wiederholung. Es handelt sich um
ein Gebet, welches man immer und immer wieder spricht; ohne
Unterbrechung den einen Satz stetig wiederholt...
Doch auch hier wäre die leichte Erklärung des "Wiederholungs-Effektes"
bei weitem viel zu verkürzt gedacht. Es handelt sich ja schließlich
nicht grundlos um eine direkte Anrufung des Namens Gottes. Während man
vielleicht oberflächlich gedacht durch die Anrufung des Gottesnamens
versucht, sich seinem Schöpfer anzunähern, ist es letztlich Gott
selbst, der durch dieses weit geöffnete Herz Einlass findet und so dann
selbst der liebevollen Anrufung durch sein heilsbringendes Handeln
antworten kann.
Die Anfänge des Jesusgebetes reichen bis ins frühe, christliche
Mönchtum zurück. Die Worte des Gebetes sind biblisch; man versucht
damit der Aufforderung aus dem ersten Brief an die Thessaloniker
nachzukommen, wo es heißt "Betet ohne Unterlass" (1 Thess 5,17)
Hören Sie hier beeindruckende Aufnahmen, in denen dieses Gebet gesungen wird.
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Der Psalter (verschiedene Traditionen)
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Orthodoxe (slawische/russische) Kirchenmusik
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Orthodoxe (byzantinische/griechische) Kirchenmusik
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Lateinische (Gregorianische) Kirchenmusik
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