Sprache

Kirchenmusik

Mit dieser Kategorie möchten wir Ihnen systematische Einblicke in die verschiedenen Traditionen der Kirchenmusik geben. Dabei stützen wir uns im Groben auf drei große Säulen: Für den römisch-katholischen, lateinischen Ritus betrachten wir verschiedene Gesänge der Gregorianik, für den byzantinischen Ritus differenzieren wir zwischen dem griechischen, konstantinopolitanischen Stil und dem russischen, slawischen Stil.


Die weiteren Stilrichtungen werden je nach Möglichkeit selbstverständlich auch zur Geltung kommen - einen wichtigen Bereich wird hier noch die orientalische Musik einnehmen.

Für diese Serie arbeiten wir vor allem mit sog. "Videofenstern" aus youtube.com und gloria.tv. Wenn Sie uns in diesem Bereich auf gezielte Links hinweisen könnten, wären wir Ihnen dafür sehr dankbar. Schreiben Sie uns einfach eine Nachricht unter: info[@]k-o-f.de 
 

Griechische

Kirchenmusik

Lateinische

Kirchenmusik

Das immerwährende

Jesusgebet

 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

 

(stilvergleichend)

Psalm 50

Psalm 83

Psalm 102

Psalm 135

Psalm 144

Psalm 148

 
 
 
  • Das immerwährende Jesusgebet/Herzensgebet  ( 2 ýëåìåíòû )

    Das immerwährende Jesusgebet,

    Das Herzensgebet, Das hesychastische Gebet

     

    Eines der spannendsten Felder der ostkirchlichen Spiritualität betreten wir zweifelsfrei, wenn wir über das immerwährende Jesusgebet sprechen. Es handelt sich dabei um eines der kürzesten Gebete, ja vielleicht sogar um DAS kürzeste Gebet der Christenheit, denn es besteht schlichtweg nur aus dem Satz "Herr Jesus Christus, Sohn Gottes, erbarme dich unser. Kürzere Fassungen sind noch zum Beispiel "Herr Jesus Christus, erbarme dich meiner", oder schlichtweg "Herr, erbarme dich/Kyrie eleison"

    Was zunächst völlig unscheinbar aussieht, löst wahrscheinlich in Kreisen, wo davon nie die Rede war, höchstes Staunen aus, denn über diesen einen, kleinen, unscheinbaren Satz sind ganze Regale an Literatur vorhanden - überall dreht es sich nur um diesen Satz "Herr Jesus Christus, Sohn Gottes, erbarme dich unser".

    Daraus lässt sich sehr schnell schließen, dass es offenbar um mehr geht, als nur um 2, 6 oder 8 Wörter. Das Geheimnis des Herzensgebetes ergründet sich in der immerwährenden Wiederholung. Es handelt sich um ein Gebet, welches man immer und immer wieder spricht; ohne Unterbrechung den einen Satz stetig wiederholt...

    Doch auch hier wäre die leichte Erklärung des "Wiederholungs-Effektes" bei weitem viel zu verkürzt gedacht. Es handelt sich ja schließlich nicht grundlos um eine direkte Anrufung des Namens Gottes. Während man vielleicht oberflächlich gedacht durch die Anrufung des Gottesnamens versucht, sich seinem Schöpfer anzunähern, ist es letztlich Gott selbst, der durch dieses weit geöffnete Herz Einlass findet und so dann selbst der liebevollen Anrufung durch sein heilsbringendes Handeln antworten kann.

    Die Anfänge des Jesusgebetes reichen bis ins frühe, christliche Mönchtum zurück. Die Worte des Gebetes sind biblisch; man versucht damit der Aufforderung aus dem ersten Brief an die Thessaloniker nachzukommen, wo es heißt "Betet ohne Unterlass" (1 Thess 5,17)

    Hören Sie hier beeindruckende Aufnahmen, in denen dieses Gebet gesungen wird.

  • Der Psalter (verschiedene Traditionen)  ( 16 ýëåìåíòû )
  • Orthodoxe (slawische/russische) Kirchenmusik  ( 2 ýëåìåíòû )
  • Orthodoxe (byzantinische/griechische) Kirchenmusik  ( 6 ýëåìåíòû )
  • Lateinische (Gregorianische) Kirchenmusik  ( 14 ýëåìåíòû )