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09. März - 40 Märtyrer von Sebaste, Franziska, Bruno PDF Drucken E-Mail
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(KOF/FM) Der 09. März ist sowohl für die katholische, wie auch für die orthodoxe Kirche ein bedeutender Tag:

Während sowohl die katholische, die orthodxe und die Syrisch-orthodoxe Kirche der 40 heiligen Märtyrer von Sebaste gedenkt, die sich um 320 wegen ihres Glaubens in einer eisigen Winternacht nackt auf einen zugeforeren See stellen mussten (Ikone), begeht die katholische Kirche noch den Gedenktag der heiligen Franziska von Rom und des heiligen Brunos von Querfurt.

Hl. Bruno von Querfurt

Am 9. März erinnert sich die römisch-katholische Kirche des frühmittelalterlichen Bischofs und Märtyrers Bruno, der 974 in Querfurt im heutigen Sachsen-Anhalt geboren wurde. Nach einer Ausbildung an der Domschule Magdeburgs ging er nach Rom, um dem hl. Adalbert von Prag nachzueifern. Dieser war ebenfalls an der Domschule in Magdeburg gewesen, musste aber nach Rom fliehen, als seine strengen Reformen in der Heimat Widerstand erregt hatten. In Rom war er in das Benediktinerkloster Santi Bonifacio e Alessio eingetreten und Mönch geworden. In dasselbe Kloster trat auch der hl. Bruno 998 ein und legte im folgenden Jahr die Gelübde ab. Wenig später zog er in eine Einsiedelei in Norditalien, gemeinsam mit dem hl. Romuald, der später den Kamaldulenserorden gründen sollte. Dann aber wurde Bruno mit der Mission in Polen beauftragt und bekam das Pallium überreicht. Bevor er nach Polen gehen konnte, wo Krieg herrschte, missionierte er in Ungarn und Westrussland, wurde zum Friedensvermittler und konnte dann schließlich seinen Auftrag in Polen erfüllen. Neben seiner Missionstätigkeit war der hl. Bruno Historiograph und Vitenschreiber und hat damit wertvolle Zeugnisse für die Nachwelt hinterlassen. Er wurde am 9. März 1009 auf einer Reise von Heiden überfallen und enthauptet.


Hl. Franziska von Rom

Der 9. März ist ebenso in der römisch-katholischen Kirche der nicht gebotene Gedenktag der hl. Francesca Romana, die 1384 in Rom geboren wurde und am 9. März 1440 dort starb. Schon als kleines Mädchen strebte sie nach dem Ordensleben und Märtyrertum. Weil dies ihren adligen Eltern missfiel, verheirateten sie Francesca bereits im Alter von zwölf Jahren. In dieser Ehe, die vierzig Jahre Bestand hatte, kamen vier Kinder zur Welt. Francesca hatte Glück, denn ihr Ehemann zeigte Verständnis und sie durfte ihrer Frömmigkeit nachkommen. Auf diese Weise konnte Francesca in ihrem Palast eine Krankenstation aufbauen, worin sie so viel Begabung zeigte, dass man sie bald als wundertätige Frau verehrte. Sie verbrachte viel Zeit im Gebet, übte Askese und besuchte häufig die Kirchen Roms. 1425 gründete die hl. Francesca einen Orden, in dem Frauen auf der Grundlage der Benediktsregel karitativ tätig sein konnten. Als ihr Mann 1436 starb, musste sie ihren Palast verlassen und trat in das Haus ihres Ordens am Rande der Stadt ein. Sie verschied selbst bereits vier Jahre später. Ihr Beichtvater hat der Nachwelt zahlreiche Visionen der hl. Francesca überliefert, sodass man sie auch als Mystikerin verehrt. Zu finden sind ihre Gebeine in Rom in der nach ihr benannten Kirche Santa Francesca Romana.

 

 
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